Fehmarn:

Das „Hawaii Deutschlands“, liegt mitten in der Ostsee, hat traumhafte Sand- und Naturstrände und vor allem Sonne, Sonne und noch mal Sonne!!! 2.200 Sonnenstunden im Jahr ! Die Ostseeinsel Fehmarn gilt als sonnenreichste Region Deutschlands: Nirgendwo sonst ist das maritime, mediterrane Flair - gepaart mit einem Schuss dänischer Architektur und Lebensart - in dieser geballten Form anzutreffen. Natur, Sand, Sonne, Wasser, Kultur und Lebensart zeichnen das 185 qkm große Eiland aus. 78 (!) Kilometer Strand sind zu entdecken –  da findet jeder seine eigene Bucht oder sein individuelles Fleckchen. Auch in Sachen Gesundheit hat Fehmarn die Nase vorn: Mildes Ostseeklima, angenehme Luft- & Wassertemperaturen und leistungsstarke Wellness-Zentren zeichnen die einzige Ostseeinsel des nördlichsten Bundeslandes aus.

Sehenswürdigkeiten:

Burg: Meereszentrum – größtes Aquarium Europas (mit Haifischattraktion)
Eisenbahnmuseum
Mini-Golfanlage am Südstrand

Neustadt/Sierksdorf: Hansapark – Freizeitpark für Jung und Alt

Schleswig: Wikinger Museum Haithaber

Bei günstigen Wind gibt es für Surfer, Segler, Taucher und Paragliter kein Halten mehr.

Das Naturschutzgebiet Wallnau bietet für Vogelliebhaber eine idyllische Umgebung zum Verweilen und studieren.

Fahrradwege sind auf der ganzen Insel gekennzeichnet und genügend vorhanden.

Zum Einkehren laden zahlreiche Cafes und Restaurants vor Ort ein.

Niobe Denkmal:

Der in die Höhe rangender Mast erinnert an die Tragödie der Niobe, die sich am 26.7.1932 etwa 8 km von hier im Meer ereignete. Das Segelschulschiff "Niobe" hatte überwiegend junge Offiziers- und Unteroffiziersanwärter an Bord, die noch keine allzu große seemänische Erfahrungen hatten und auf diesem Schulschiff der damaligen Reichsmarine ausgebildet werden sollten. Nach dem Auslaufen aus Kiel näherte sich die Niobe gerade der Insel Fehmarn, als sich das Wetter dramatisch verschlechterte. Plötzlich schoß eine Fallböhe herunter, die Niobe legte sich auf die Seite und kenterte schließlich. Das ganze Unglück dauerte kaum zwei Minuten. Glücklicherweise waren zwei Schiffe schnell bei der Unglückstelle, ließen Rettungsboote zu Wasser und konnten 40 Überlebende bergen. Dennoch ertranken 69 Menschen.

Mühlen-/Landschaftsmuseum Lemkenhafen:

Die Segelwindmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn wurde 1787 von dem Kornhändler und Schiffsreeder Joachim Rahlff (1756 - 1830) gebaut. Zu dieser Zeit ging es der Region Fehmarn wirtschaftlich sehr gut, hier wurde Gerste und Weizen zu Grütze und Graupen vermahlen und in die nordischen Länder ausgeführt. Die 1953 stillgelegte Graupenmühle wurde 1957 vom Land gekauft; sie steht als ein der Ältesten in Schleswig-Holstein unter Denkmalschutz. 1960 ging sie in den Besitz des Vereins zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer über, der hier 1961 ein Museum eröffnete, das außer dem Gebäude selbst das erhaltene Mahlwerk sowie alte Kornmaße zeigt. 1963 - 1965 erfolgte der Ausbau des anliegenden Speichers zum Museum landwirtschaftlicher Geräte, wo auch Modelle Fehmarner Bauernhöfe gezeigt werden.

Wallnau:

Wallnau befindet sich auf einem jungen Teil der Westküste Fehmarns, der dennoch bereits auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. Noch vor 400 Jahren war das heutige Naturschutzgebiet (NSG) eine Bucht der Ostsee. Durch Brandungswellen im Nordosten der Insel abgetragenes Material wurde durch die Meeresströmung südwärts transportiert. Es landete an der Westküste Fehmarns an und bildete einen für die Ostseeküste typischen Nehrungs- oder Strandhaken.

Als es dann im Jahre 1975 zum Verkauf stand, gelang es dem Deutschen Bund für Vogelschutz (heute Naturschutzbund Deutschland NABU e.V.) mit der Unterstützung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. und zusammen mit dem Kreis Ostholstein rund 209 ha des ehemaligen Teichgutes in einem finanziellen Kraftakt zu erwerben. Ab 1976 begann der Aufbau der Station und die gezielte Besucherbetreuung. 

Burg:

Dänenkönig Knud der Große unterstellt im Jahre 1022 die Insel Fehmarn dem Bistum Odense auf Fünen, in dessen Diözese die Insel bis zur Reformation 1542 verbleibt.

Im Jahre 1076 erwähnt der Kirchenhistoriker Adam von Bremen die Insel „Fembre" als ein reiches Bauernland und voll von Seeräubern, die keinen Vorüberfahrenden verschonen. Dem Domcholaster zählt die Insel zu den dänischen Besitzungen und ihre Bewohner schmücken sich trotz ihrer Seeräuberei mit dem Ehrennamen der Christen!

Der Dänenkönig Waldemar II. legt ab 1202 ein Erdbuch seiner Besitzungen und Einnahmen von Fehmarn an. Hierin erscheinen von der Insel 36 Dörfer und ein „Castro". Diese befestigte Siedlung, des werdenden Städtchens Burg auf Fehmarn, dient dem Schutz des im 16. Jahrhundert versandeten Stadthafens unterhalb des heutigen Kirchenhügels von Sankt Nikolai. Das backsteinerne Gotteshaus im romanisch-gotischen Übergangsstil wurde um 1230 erbaut, 1470 – 1505 Erweiterungen, der Kirchturm 1508 – 1513 errichtet.

Die Landkirchener Sankt Petri-Kirche datiert von 1220, die Petersdorfer Sankt Johannes-Kirche auf 1240 und die Bannesdorfer „Parochia", ebenfalls Johannes dem Täufer geweiht, ist 1290 in den Bistums-Annalen von Odense auf Fünen erwähnt.

Die Verwaltung der Insel geht aus den „Kirchspielen" des 13. Jahrhunderts hervor. Die Stadt Burg auf Fehmarn benutzt das „Lübecker Stadtrecht", die Landschaft das „Fehmarnsche Landrecht", beide Rechte wurden 1867 durch die preußische Gesetzgebung abgelöst. Die Stadt Burg auf Fehmarn ist von altersher durch ihre zentrale Lage mit dem frühen Stadthafen und dem Amtmannsitz auf Schloss Glambeck / Burgtiefe (1210) der Handelsmittelpunkt.

Am 1. Juli 1420 wird Fehmarn vom Dänenkönig „Erich der Pommer" fast vollständig zerstört und die Bevölkerung nahezu ausgerottet: die Insulaner hatten den Holsteiner Grafen Adolf VIII. als ihren „rechtmäßigen Herrn" anerkannt und die dänische Königskrone im Siegel mit dem Symbol des „Schauenburger Nesselblatts" getauscht. Der Schauenburger Fürst ruft 1424 zur Neubesiedlung der Insel mit großen Steuerfreiheiten auf, dem überwiegend Dithmarscher, Sachsen und Holsteiner Folge leisten.

Meereszentrum Fehmarn:

Mit 3 Mio. Litern Meerwasser zählt der Riesenozean zu den größten Aquarien Europas. 16 Meter lange Panzerglassscheiben trennen Sie von den kleinen und großen Haien. Unzählige Schwarmfische patroullieren um ein versunkenes Wrack.

Hansa-Park:

Der Hansa-Park ist ein saisonaler Freizeitpark in Sierksdorf (Schleswig-Holstein) an der Ostsee. Er wurde am 15. Mai 1977 unter dem Namen Hansaland eröffnet und 1987 in Hansa-Park umbenannt. Er umfasst heute 460.000 m², mit mehr als 125 Attraktionen.Die Anlage ist in elf verschiedene Themenbereiche wie Alter Jahrmarkt, Westernstadt, Mexiko, Piratenland oder das Abenteuerland aufgeteilt, in denen die verschiedenen Fahrgeschäfte und Shows thematisch eingebettet sind. Seinen besonderen Charme gewinnt der Park durch die liebevolle und detaillierte Thematisierung mit vielen kleinen Gags die einem auf dem Weg zu den großen Fahrattraktionen begegnen.

Wikinger Museum Haithabu:

Das Wikinger Museum Haithabu, heute unter dem Dach der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, ist der Archäologie und Geschichte der Siedlung Haithabu gewidmet. Es liegt in unmittelbarer Nähe der historischen Stätte, die in der Wikingerzeit einer der bedeutendsten Siedlungsplätze Nordeuropas war.